Geschichte Vöcklamarkts
Die Erforschung der Vergangenheit der Gemeinde Vöcklamarkt stützt sich maßgeblich auf historische Quellen aus dem Oberösterreichischen Landesarchiv in Linz und dem Stadtarchiv Vöcklabruck. Dort finden sich zahlreiche Originaldokumente, darunter alte Verträge, Besitzurkunden und schriftliche Aufzeichnungen. Die in den Vitrinen ausgestellten Originale und Kopien von Originaldokumenten sind historischen Zeugnisse, die eine wesentliche Grundlage für das Verständnis der Geschichte und Entwicklung von Vöcklamarkt bilden.
Besonders bedeutsam ist dabei eine der ältesten überlieferten Quellen: eine Urkunde aus der Zeit um 1400, die Besitzverhältnisse in Nindorf dokumentiert und ihren Ursprung im Stift Michelbeuern hat.
Vöcklamarkt in der Zeit der Bauernkriege im 17. Jh.
Die Ausstellung über die Geschichte von Vöcklamarkt, Pfaffing und Fornach taucht u.a. in die bewegten Zeiten der Bauernkriege des 17. Jahrhunderts ein, einer Epoche, die dieses Gebiet nachhaltig geprägt hat.
Würfelspiel-Diorama
Ein besonderes Highlight des Museums ist das große Würfelspiel-Diorama, das die dramatischen Ereignisse am Haushamerfeld veranschaulicht.
Im Zuge des Religionskonfliktes zwischen Katholiken und Protestanten im 17. Jahrhundert mussten Bauern auf Befehl von Adam Graf Herberstorff, einem Unterdrücker der protestantischen Bauernstände, um ihr Leben würfeln.
An dieses Ereignis erinnert alle zwei Jahre im August die Freilufttheateraufführung des „Frankenburger Würfelspiels“.
